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Plakias

Sicht auf die Bucht von Plakias und Damnoni (links) vom Gipfel des Kouroupa aus (984m, November 2016)   (©) Andreas Engelhardt

 

in Plakias im Finikas

Die Siedlung Plakias ist ein traumhaft gelegener Ort an der mittleren Südküste Kretas. Der einst verträumte und fast menschenleere Platz diente lediglich einigen wenigen Fischern aus den umliegenden Dörfer als Ankerplatz ihrer Boote. Heute hat es sich zu einem bedeutenden touristischen Zentrum an der kretischen Südküste entwickelt. Es ist eingerahmt in eine größzügige, weitläufige Landschaft mit hochaufragenden Bergen und der Lybischen See, gleichwohl vollgetankt mit Sonne und  erfrischenden Winden im Sommer. Finikas ist die Bezeichnung für die gesamte Umgebung mit seinen Dörfern, Bergen und Hochebenen.

Es ist nicht verweunderlich, daß diese Gegend voll von Geschichte und Geschichten ist. Sie reichen neuesten archäologischen Befunden nach mindestens 130.000 Jahre in die Vergangenheit …

Die sandige Bucht von Plakias – mit dem Kap Kakomouri im Hintergrund                                                                         (©) Andreas Engelhardt

Warum dieser Internetauftritt?

Ich möchte hiermit einen möglichst umfassenden Überblick über diese Gegend am Lybischen Meer geben. D. h. vor allem über den Gemeindebezirk Finikas und den in ihr versammelten Ortschaften (Plakias, Sellia, Mirthios, Lefkogia, Mariou, Asomatos u.w.).

Dabei geht es um die touristische, ökonomische, politische und kulturelle Geschichte und Entwicklung dieses Landstriches. Und ebenfalls darum, welche Lebensqualität hier geboten wird, sowohl für die Εinwohner, als auch für die Touristen.

Es geht ganz und gar nicht darum, wo man am besten isst oder übernachtet oder die Nacht durchzecht. Ebenso wenig wie und wann man am besten anreist, wo man Autos/Mopeds/Fahrräder ausleiht oder wo man am Strand abhängen kann. Dafür gibt es einschlägige Webseiten (siehe Linkliste). Vielmehr will ich für alle Jene, die ein tiefergehendes Interesse an Plakias/Finikas haben, einen entsprechend interessanten Überblick über Land & Leute geben.

Am Strand der Plakias-Bucht; im Hintergrund (westlich) der Stavros, die zweite Landzunge von Plakias                            (©) Andreas Engelhardt

Kakomouri und Finikas

Die ganz oben im Kopf dieser Website sichtbare Landzunge am südlichen Ende der Bucht von Plakias nennt sich Kakomouri. Sie ist ein unverkennbares Wahrzeichen vom Finikas insgesamt.

Finikas heißt auch der für Plakias zuständige Gemeindebezirk.

Finikas als griechisches Wort läßt drei Bedeutungen zu: abgeleitet 1. von den Phöniziern, 2. dem mystischen Vogel Phönix und 3. der Palme.

Die Benennung des Gemeindebezirks geht auf den einstmals belebten Ort Finikia zurück. Er liegt oberhalb der Souda-Bucht. Es sind nur noch Ruinen davon übrig.

 

Ich habe diese Domain zwar schon vor ca. 2 Jahren erworben, doch ist sie nach wie vor und bis auf weiteres noch Baustelle. Der Inhalt kann entsprechend meiner Fortschritte beim Recherchieren nur nach und nach eingestellt werden (vor allem die Auswertung griechischsprachiger Quellen ist noch immer mit sehr viel Zeitaufwand verbunden – ebenso wie die Übertragungen ins Deutsche und Englische – später einmal auch ins Griechische). Und so ist auch der schon eingestellte Inhalt  immer wieder Änderungen unterworfen.

Auch die äußerliche Gestaltung der Seite mag sich ändern.

Anregungen, Korrekturen, Quellenhinweise, u.ä. inspirierende Beiträge nehme ich sehr gerne mit Dank entgegen!

 

Also: … σιγα σιγα (schön langsam) … immer wieder mal reinschauen …

 

Euer Andreas

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Aktualisiert: 05.12.2018 — 21:25

7 Kommentare

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  1. kokkinos vrachos

    jassou Andreas, noch eine kleine Ergänzung von mir, ich würde nicht von einer “touristischen Hochburg” sprechen. Ok, im Juli/August ist eine Menge los in Plakias,viel Rummel, die “Fressmeile”…. In der Vor-und Nachsaison ist es in Plakias aber angenehm ruhig und mit seiner tollen Infrastruktur (Tavernen, Supermärkten, Apotheken usw.) sehr zu empfehlen.

    Bei einer touristischen Hochburg denke ich eher an Orte wie Hersonissos und Malia an der Nordküste oder an Makrigialos an der Südostküste.

    vg aus Hamburg, kv

    1. Danke für den Kommentar!
      Wahrscheinlich hast Du Recht. Der Begriff touristische Hochburg ist eher zu hoch gegriffen. Ausdrücken wollte ich damit, daß es nicht nur eines der bedeutensten touristischen Orte an der Südküste ist, sondern das Plakias in der heutigen Ausdehnung ausschließlich dem Tourismus gewidmet ist, im Gegensatz zu den paar 10 Gebäuden, die es noch bis in die späten Siebziger gab und die der sommerlichen Fischerei gewidmet waren. In dem Sinne ist Plakias nie ein Dorf gewesen, wie z.B. Ag. Galini oder Paläochora.
      Ich werde mich an einer anderen Formulierung versuchen.

      1. kokkinos vrachos

        Moin und Kalimera Andreas, sicherlich ist es nicht falsch bei Plakias von einer „touristischen Hochburg“ zu sprechen. Im Vergleich zu den Nachbarorten an der Südküste, wie Rodakino (Polyrizos und Korakas), Agia Galini und Lentas ist Plakias natürlich ein touristisches Schwergewicht.

        Das Plakias ein sehr touristischer Ort ist sieht man ja sehr gut im Winter, da ist Plakias wie ausgestorben (die meisten Geschäfte und Tavernen geschlossen) und viele Bewohner zieht es im Winter nach Sellia, Chania, Athen usw.

        Anders ist es im Winter, wie die von dir schon gennanten Orte Paleochora und Agia Galini.

        Ta Leme, kv

  2. kokkinos vrachos

    Moin und Kalimera Andreas, bin gestern bei meiner täglichen Beschäftigung mit Kreta auf deine informative HP gestossen.

    Sehr interessant finde ich das du den Fokus auf Land & Leute (“Es geht um die touristische, ökonomische, politische und kulturelle Geschichte und Entwicklung dieses Landstriches. Und darum, welche Lebensqualität hier geboten wird – für die Εinwohner, aber auch für die Touristen.”)setzt.

    Die Beschreibungen der Dörfer um Plakias sind sehr interessant, habe sie mir ausgedruckt.

    kaló chimónas, kv

    1. Hallo Roter Felsen,

      vielen Dank für Deine positive Rückmeldung! Das sollte mich jetzt endlich mal motivieren, an der Präsenz weiter zu arbeiten. Tatsächlich liegt ja noch einiges u.a. an Dorfbeschreibungen vor mir. Leider waren in den letzten ca. 12 Monaten andere Dinge vorrangig.

      Vielen Dank auch für den inhaltlichen Hinweis auf Kali Sikia. Der Ort steht natürlich auch auf meiner ToDo-Liste, wie im übrigen auch das Therma der Nazi-Besetzung im Finikas.

      Επίσης καλό χειμώνα σ’εσένα!
      Andreas

  3. Poli kala & oreo !!!

  4. Wunderbar – so etwas hat gefehlt!

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